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Angedacht vom 04.06.2018

Mit dem Herzen sehn
„Ich möchte mit dem Herzen sehn, so wie es Vinzenz getan hat.“
Mit diesem Lied im Ohr und den Erinnerungen an den Jugendtag im Kloster Untermarchtal schreibe ich gerade dieses „Angedacht“!
Es waren schöne, aber auch anstrengende Tage und kurze Nächte, die wir auf dem Weg nach Untermarchtal und auf dem Jugendtag selber hatten. Als es dann los ging, waren alle Anstrengungen, vor allem für die Jugendlichen, die mit dem Rad unterwegs waren, vergessen und vorbei.
Bei diesem Jugendtags-Lied bekomme ich jedes Mal eine Gänsehaut, wenn am Samstagabend knapp 1000 Jugendliche und am Sonntag nochmals 3-mal so viele dieses Lied anstimmen und nicht mehr aufhören wollen zu singen.
Ein Lied, dass unseren christlichen Glauben in einem Satz auf den Punkt bringt:
„Mit dem Herzen sehen“.

Es gibt so vieles, das wir vor Augen bekommen, so vieles, das wir in unsere Schubladen einordnen, um uns ein Bild, eine Meinung davon zu machen.
Bei der Fülle an Eindrücken, die unser Gehirn zu verarbeiten hat, ein wichtiges Instrument, um nicht durchzudrehen.
Aber unsere Schubladen sollen nicht starr, auf ewig und vor allem nicht verschlossen bleiben, sondern regelmäßig reflektiert werden.
Und da kommt unser „Herz“ ins Spiel. Unsere christliche Sicht auf die Welt und unsere Mitmenschen. Das Herz als Symbol der Liebe. Unser Blick auf die Welt und unsere Mitmenschen sollte von der Liebe geprägt sein.
Nicht alles wird so laufen, nicht alle Menschen werden ticken, wie wir es gerne hätten und Fehler werden passieren. Wenn wir mit unseren Herzen sehn, dann können wir aber auch respektieren und anerkennen, dass andere anders sein und dass Fehler passieren dürfen. Ein gutes Miteinander ist der Grundstein für eine lebendige, vielfältige und einladende Kirche.
Der Jugendtag in Untermarchtal stand unter dem Motto „Nehmt Neuland unter den Pflug“.
Der Pflug, auf dem Bild zum Jugendtagsmotto, war als Herz dargestellt. Unser Herz, unsere Liebe, muss bei all unserem Tun mit dabei sein. Aber durch das Pflügen allein wächst noch lange nichts. Wir müssen auch säen! Und was wäre da nicht besser geeignet als die Liebe?!
Ihr Gemeindereferent Frank Schien

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