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Angedacht vom 18.06.2018

Ich-bin-da
Viele Menschen folgten Jesus. Die Schar derer, die im folgten, wuchs von Tag zu Tag. Sie waren überzeugt, dass Jesus der Messias ist. Er hat sie mit seinen Reden und seinem Handeln angesteckt und begeistert.
Auch heute folgen noch viele Menschen Jesus nach, selbst wenn unsere Kirchen sonntags bei weitem nicht mehr prall gefüllt sind.
Wenn wir immer wieder unseren Glauben hinterfragen und an ihm arbeiten, kann er wachsen und gedeihen. Sollten uns dabei Zweifel kommen, sind wir in guter Gesellschaft:
Den Jüngern ging es nicht anders. Sie waren nicht ohne Zweifel und Ängste. Die Geschichte vom „Sturm auf dem See“ zeigt dies.
Alle haben Angst und sind voller Panik, als der Sturm losbricht und das Boot zu sinken droht. Jesus hingegen ist die Ruhe selbst, er schläft sogar.
Der Glaube der Jünger an Jesus hat da noch „Luft nach oben“. Sie sind sogar verärgert über ihn, wie er so handeln kann.
Jesus ist mitten unter ihnen und doch fehlt es ihnen an Glauben, dass alles gut wird.
Viele andere „Propheten“ und Götter versuchen immer wieder Menschen zu überzeugen und viele folgen ihnen nach. Wenn dann aber einmal der Notfall eintritt, sind diese Menschen alleine. Sie finden keinen Halt, stürzen in die Tiefe.
Wer Jesus folgt, der glaubt an den Gott, der immer bei uns ist und der Mose seinen Namen sagte. „Ich-bin-da“.
Auch wenn es uns schwerfällt Gott in unserem Leben zu entdecken, dürfen wir gewiss sein, dass er uns begleitet und für uns da ist.
Bei Beerdigungen spüre ich immer wieder, dass unser Glaube, wenn er da ist, den Menschen auch in solch schwierigen Situationen Halt und Kraft gibt.
Folgendes (bekannte) Gedicht von Margaret Fishback Powers bringt dies wunderschon zum Ausdruck:

„Spuren im Sand“
Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war,
blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte,
dass an vielen Stellen meines Lebensweges
nur eine Spur zu sehen war.
Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.
Besorgt fragte ich den Herrn:
„Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen,
da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, dass in den schwersten Zeiten
.meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen,
als ich dich am meisten brauchte?“
Da antwortete er:
„Mein liebes Kind, ich liebe dich
und werde dich nie allein lassen,
erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen.“
Text: Margaret Fishback Powers
www.brunnen-verlag.de


Ihr Gemeindereferent Frank Schien

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