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Angedacht vom 13.02.2017

Chrisis
Von Nafris war ja in der letzten Zeit viel die Rede. Und ob man überhaupt diesen Begriff – politisch korrekt- verwenden dürfe.
Von Chrisis will ich heute reden. Denn das ist das erfreuliche Phänomen, das mir dieser Tage auf Schritt und Tritt begegnet. Chrisis ist die Abkürzung von Christlichen- Intensiv- Tätern und Täterinnen. Diese begegnen mir auf Sitzungen der KGRs, bei Gruppen und Kreisen und vor allem im Gottesdienst. Mitunter fühlen sich diese Chrisis als letzte ihrer Art. Sie berichten mitunter davon wie viele sie früher gewesen sind. Früher aber war ich nicht da. Und so habe ich keine nostalgischen Vergleichspunkte. Und ich teile überhaupt nicht die Meinung, dass diese Chrisis die letzten ihrer Art seien. Denn wenn heute überhaupt noch etwas Menschen beeindruckt, dann sind es Menschen, die mit ganzem Herzen für etwas stehen. Und wenn diese Sache auch noch etwas Gutes ist, dann umso besser. Ich bin davon überzeugt:

Angedacht vom 06.02.2017

Twitter
140 Zeichen verändern die Welt. Nicht erst seit der mächtigste Mann der Welt dieses Medium für sich nutzt. Da gibt es natürlich Einiges zu fragen. Kann man sich in derart kurzer Form sachgerecht und präzise zu allem Möglichen äußern? Und: wird eine Nachricht nicht entwertet, wenn sie so kurz daher kommt- und so inflationär gebraucht wird, dass nicht nur die Mächtigen- unsere Kanzlerin eingeschlossen- sondern praktisch jede/r sich so äußern kann? Bei den Ägyptern waren es weise Priester, die die Schriftzeichen beherrschten- genauso bei den Chinesen. Die Sumerer benötigten bei ihrer Keilschrift starke Männer, um die Botschaft der Könige in Stein zu meißeln. Die Römer benutzten immerhin Papyri. Die Mönche liebten es, auf Kuhhaut zu schreiben, was zu unserem Sprichwort passt: „Das passt auf keine Kuhhaut“ (Obwohl es immer mehr als nur 140 Zeichen waren). Im Laufe der Jahrhunderte verbilligte sich das Papier und mit Guttenberg begann der Siegeszug der billigen Druckerzeugnisse. Und so kam das Wort Gottes in der Bibel in jeden Haushalt und wird –hoffentlich- eifrig gelesen.

Angedacht vom 30.01.2017

Körpereinsatz
Es beeindruckt mich jedes Mal. Ich bin jedes Mal überrascht. Dass dabei so wenige Sportler/innen verletzt werden. Für mich ist in Punkto Körpereinsatz das Handballspiel der König des Sports- was den Körpereinsatz betrifft. Wir haben es in diesen Tagen wieder bewundern können bei der Handball-WM. Zugegeben. Im American Football sind zwar die Einsätze härter- aber dafür laufen die Spieler herum wie gepanzerte Ritter. Das Skispringen ist wagemutig- aber die Sportler sind nicht Begegnungen mit anderen Skispringern ausgesetzt. Der Horror meiner Schultage- das Geräteturnen findet auch ohne Berührung mit den Gegnern statt. Und beim Fußball landen die Spieler auf weichem Gras. Wenn ich nur an die Härte des Balles denke, mit dem der Torwart aus kürzester Distanz getroffen wird. Und so zollt der Sport unserer Spieler mir einen gehörigen Respekt ab. Besonders der Deutschen (Weltmeister/Weltmeister der Herzen), die als „Bad-Boys“ auftraten.

Angedacht vom 23.01.2017

It ain't me
Diesen Satz des Nobelpreisträgers kann ich nur zustimmen. Zu Deutsch: „Ich bin's nicht.“ In einem Lied verarbeite er die allzu großen Erwartungen seiner Freundin, die sie an ihn hatte. Am liebsten hätte ich ihn laut auf der Gitarre vorgetragen, als ich kürzlich bei einem Brautpaar zur Ehevorbereitung eingeladen war. Denn die entsetzten Gesichter der beiden jungen, sympathischen Leute sprachen Bände, als ich nur den einen Satz sagte: „Wer von seinem Partner den Himmel erwartet, der landet in der Hölle.“ Und: „die Ehe ist nur machbar, wenn man viel miteinander betet und viel füreinander- und gemeinsam auf Jesus schaut.“

Angedacht vom 16.01.2017

A.D.
Im zweiten Teil des Epos - Faust II - sagt der Idealist bei der Walpurgisnacht, als ihm die ganzen Dämonen und Hexen erschienen: „Wenn es das Böse gibt, dann muss auch das Gute existieren.“
Es ist vielleicht etwas sophistisch, aus der Existenz des Bösen auf das Gute zu schließen. Aber sehr effektiv. Denn kürzlich geschah mir etwas Ähnliches. Als in Istanbul Menschen erschossen wurden, da rühmte sich der IS, dass er die christlichen Feiern des „Kreuzfreundes“ (so schlimm wurde Präsident Erdogan seit Böhmermann nicht mehr beleidigt) bekämpft hätte. Da musste ich erst einmal nachdenken. Was ist an einer Silvesterparty genuin christlich? Ich gebe zu: Durch meinen langjährigen Aufenthalt im puristisch - pietistischen Remstal ist für mich nur das christlich, was auch wirklich christlich ist. Z.B. Bekenntnis zu Jesus.

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