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Angedacht vom 19.12.2016

Holz
Ich und mein Holz-HDGDL (hab/Dich/ganz/Doll /lieb) das Weihnachtslied der 257 brachte mich zum Erstaunen. Wieso hat einer Holz so lieb? Und was hat das überhaupt mit Weihnachten zu tun? So tat ich das Lied als völlig sinnlos ab…bis ich in diese Strophe hörte:
Mich heiligt dieses Holz -Für Euch Jesus dran gehängt
Doch er war Zimmermann der Gute -Also not the worst day
Jesus auf Dich Brudi – Happy birthday…mein Gott

Angedacht vom 12.12.2016

Augen- Blick- Lich(t)
In der dunklen Jahreszeit geht uns ein Licht auf. Viele Häuser sind adventlich beleuchtet. Es ist für mich ein Lichtblick. Denn die phantasievollen Deckorationen tauchen die Stadt in ein anderes Licht. Ich frage mich oft, wie denn das wäre, würde dem Dunkel dieser Jahreszeit nicht adventlich entgegen geleuchtet werden. Trotz der wachsenden Säkularisierung weichen die Lichter nicht. Man könnte sagen: Kein Wunder, denn die Lichter sind ja einfach schön und an und für sich ja noch kein christliches Glaubensbekenntnis. Aber der gute alte Kirchenvater Ambrosius (der den bekannten Protestsong des „Te Deum“ verfasste), formulierte einst: „Anima naturaliter christiana est“ das heißt übersetzt: Eigentlich ist die Seele Christusförmig- ob sie es bewusst weiß oder nicht. Und sein Meisterschüler, der heilige Augustinus ergänzt: „Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in Dir- denn auf Dich hin hast Du uns geschaffen o Herr.“ Natürlich ist es schön, wenn diese Lichter nicht nur in einem unbewussten Glauben entzündet werden.

Angedacht vom 05.12.2016

NICO !!!
Es war ein Triumpf. Ein deutscher Doppelsieg. Für den Sportler und für die Marke, die er fuhr. Stolz sahen wir den Sieger auf dem Treppchen. Ein Strahlen über seinem Gesicht. Und Recht hat er. Und hart erarbeitet, ja erkämpft. So genießt er den Lohn seiner Arbeit. Was mich freut ist, dass er den Sieg schon in seinem Namen trägt. Nico kommt vom Griechischen „NIKÄ“, was Sieg bedeutet. Und weil wir ja als seine Landsleute auch davon betroffen sind, ist es der „Sieg des Volkes“- das heißt im Griechischen wieder NIKO-LAOS. Bei uns hat sich dieses Wort als Vornamen eingebürgert- Nikolaus. Und Letzteren feiert die Kirche am 6. Dezember. Nikolaus von Myra war ein Bischof des vierten Jahrhunderts. Im Gegensatz zu seinen damaligen Bischofskollegen war er weder Märtyrer, Theologe noch Bekenner. Sondern eher ein Praktiker.

Angedacht vom 28.11.2016

Post-faktisch
Als ich erfuhr, was das internationale Wort des Jahres ist und seine englische Urbedeutung (Posttruth= nach der Wahrheit) las, dachte ich. Geht’s noch? Das Wort des Jahres heißt demnach, in meiner Übersetzung schlicht „verlogen“. Das Wort des Jahres 2016 heißt also verlogen. Mit Lügen werden Menschen manipuliert, Wahlen geschlagen und Politik gestaltet. Ist jetzt das Ende der Welt in Sicht? Christen wissen doch nur allzu gut, wer der Vater der Lüge ist. Und dazu kommt noch, dass die Lüge mit dem Zorn verbunden ist. Ebenfalls eine unchristliche Attitüde. Es soll nicht mehr geglaubt werden, was wahr ist, sondern was wütend macht. Die Maschinerie der Empörungsindustrie läuft auf Hochtouren. Dunkel sieht es aus- doch ist die Dunkelheit noch so groß, das Licht wird siegen. Eigentlich ist das die intensivste Bedeutung des Adventes: Wenn das Dunkel am Größten ist, beginnt das Licht zu scheinen. Denn im und trotz des Dunkels strahlt das rettende und siegreiche Licht: „Der Sohn Gottes ist erschienen, um die Werke des Teufels zu zerstören“ (aus 1 Johannes, 3,7-10).

Angedacht vom 21.11.2016

Kreuz- weg?- Ad- vent!
Der Verzicht auf das Tragen des Kreuzes auf dem Tempelberg hat den Bischöfen viel Kritik eingebracht. Das Kreuz war weg und viele dachten, das ist feige. Ich denke aber, das ist bei diesen nicht nur wegen der Rücksicht auf muslimische Befindlichkeiten geschehen. Vielmehr dachten sie wohl an den Kreuzweg der Christen in fast allen islamischen Ländern, der durch dieses Zeichen sicherlich noch zusätzlich erschwert worden wäre. So starben ja viele Christen nach der Regensburger Rede des Papstes und seinen kritischen Worten über Mohamed (die freilich nur Zitate des byzantinischen Kaisers und nicht seine Meinung waren). Man kann hier im Westen die Religion frei ausüben. Das ist anderswo anders. Und man sollte nicht den Held auf Kosten derer spielen, die dann darunter leiden müssen. Vielmehr dürfen sich Christen und Christinnen in den freien Ländern überlegen, wo denn hier bei uns das Kreuz zu sehen ist- und wo es verschwunden ist. Ein Kommentator sagte vor kurzem, das Rauchverbotsschild habe das Kreuz ersetzt. Denn es ist mittlerweile so omnipräsent, wie es die Kreuze früher waren. Ein immanentes Heilsversprechen (Gesundheit) gegen das Versprechen des ewigen Heils (Rettung durch Jesus Christus).

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