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Angedacht vom 04.07.2016

LOGISCH

Eine Vergnügung an meinem freien Tag besteht darin, in Buchläden herum zu stöbern. Es ist sehr anregend, was Menschen so denken und schreiben. Und auch, was gelesen wird.

Seit mehreren Wochen ist ein Buch der Spitzenreiter der Bestsellerliste Sachbuch: Das geheime Leben der Bäume von Peter Wohlleben.

Angeregt durch den Erfolg legt der Autor nach: Das Seelenleben der Tiere.

Angedacht vom 13.06.2016

K

Es ist ein schlichter Buchstabe. Aber in Fußballfeldgröße. Jedes Mal, wenn ich auf der B 29 in Richtung Remshalden unterwegs bin, begrüßt mich diese Letter am Hang beim Ortseingang.

Das machte mich schon neugierig. Und bald schon hatte ich die Bedeutung und den Sinn dieses Buchstabens ausgemacht.

Doch das K steht für mehr als das K von „Klopfer“. Schließlich wird dort

köstlicher Wein angebaut. Es ist ein

königliches Getränk. Gekommen ins Remstal durch die

Kirche. Sie führte den Weinbau ein. Denn die benötigte diese Gabe, um den

Kelch beim Abendmahl zu füllen. Denn für Christus, den

König, ist das Beste gerade gut genug. Denn sein

kreativer Geist nimmt dieses Element und veredelt es durch sein gütiges

Können, so ist durch menschliche

Kunst dem Göttlichen Geist

keine Grenze gesetzt, um die Freude zu zeigen, die im

kommenden

Königreich herrscht.

Kommt alle und schmeckt, wie gütig der Herr ist.

Kostet und seht, wie das Leben sein wird.

Körper und Seelen sollen sich laben.

Es grüßt mit einem Prosit (lateinisch: es möge nützen)

Ihr Sommelier

Ludwig-F. Mattes

Angedacht vom 06.06.2016

Hallo Nachbar

Das Ergebnis kann sich sehen lassen (Umfrage der Woche TNS Emnid). 82 % der Deutschen hätten gerne Jerome Boateng zum Nachbarn. Übertroffen wird das nur von AfD Wählern, die zu 87 % gerne Tür an Tür mit der Familie Boateng wohnen wollten. Das heißt, dass fast alle Parteimitglieder die Auffassung ihres Parteivizes ablehnen. Ich gehöre ebenfalls zu der Mehrheit derer, die nichts gegen den Herrn Boateng in ihrer Nachbarschaft haben. Jedoch fehlt mir für ein Appartement in der Nähe des Ballvirtuosen wohl das nötige Kleingeld.   Natürlich muss ich eingestehen, dass ich ihn nicht persönlich kenne. Vielleicht ist er sympathisch, vielleicht ist er es nicht. Das kann man jedenfalls nicht an der Hautfarbe erkennen. Aber auf den Fotos und bei seinen Auftritten in der Nationalmannschaft und in den Medien wirkt er jedenfalls ganz sympathisch.

Was mich aber mehr interessiert als seine Haut, ist, was er drauf trägt. Und das ist für mich viel bemerkenswerter. Auf dem einen Arm hat er sich ein Bild von Jesus, auf dem anderen das von Maria eintätowieren lassen. Da er ja nur zu 50 % Afrikaner ist und wohl hauptsächlich im sonnenarmen Deutschland lebt, ist die Haut ganzjährig hell genug, dass ich immer Jesus und Maria sehen kann, wenn ich die Unterarme des Abwehrspielers sehe. Zum Beispiel, wenn er sich vor dem Spiel mit dem rechten Arm bekreuzigt. Wenn das alle Christen vor der Arbeit machen würden, wäre das sicher ein Segen für unser Land.

Und so sehr Herrn Gauland die Hautfarbe des deutschen Leistungsträgers und Spitzensportlers erschreckt, so entzückend finde ich die „Untermieter“, die immer bei Herrn Boateng wohnen- selbst wenn er unter der Dusche steht.

Und dabei sind wir nun bei den wichtigsten Mitbewohnern in Deutschland mit Migrationshintergrund: Jesus und Maria. Denn die Bibel stellt klar: wer Jesus aufnimmt, der hat die Vollmacht, Kind Gottes zu heißen und zu sein. Nachzulesen bei Johannes- gleich am Anfang. Und am Schluss desselben Evangeliums wird Johannes Maria aufnehmen (und gesegnet sein).

Auch wenn ich wohl niemals zur Nadel greifen lassen werde, um Jesus und Maria mir so einzuprägen- in anderer Weise will ich das gerne tun.

Es grüßt Sie Ihr Nachbar

Ludwig-F. Mattes

Angedacht vom 12.05.2016

Geistzeit statt Eiszeit

Dieser Frühling tat sich bisweilen schwer. Blüten, die zaghaft kamen, wurden von kalten Winden angehaucht. Und sogar vom eisigen Schnee zugedeckt.  Aber jetzt- so scheint es- hat der Frühling gewonnen. Komm lieber Mai. Und mache die Felder wieder grün. Mir scheint es, dass der liebe Gott uns in der Witterung ein Realsymbol, ein treffendes Bild dafür schenkt, was in dieser Welt gerade passiert. Ich gebe zu: es gibt schon viele starke arktische Strömungen in der Welt. Kriege und Krieger, Verblendung und Verblödung, eiskalte Propaganda, Herrschaft der Angst, Urstände der Ratlosigkeit. Und doch weht auch ein warmer Wind. Es gibt so viele inspirierte Menschen. So viele Mut machende Zeichen in diesen Zeiten.   Sie sind ein Sinnbild des sich durchsetzenden Frühlings. In der Kirche. Und in der Welt. Aber während wir wenige Möglichkeiten haben, das Wetter in der äußeren Sicht zu beeinflussen, so haben wir das umso mehr in ideeller Art und Weise.

Denn die um den Geist bittende und ringende Kirche ist die Schönwetter- Großmacht auf Erden. Wie leicht und wie gerne lässt sich der Geist bitten. Es ist ein interaktives heiliges Spiel. Je mehr wir um den Geist bitten, umso mehr kommt ER. Er haucht uns an. Und taucht uns in das warme Licht der Liebe Gottes. Frost und Frust war gestern. Fröhlichkeit und Friede ist heute. Aber nicht nur in der Zeit zwischen Himmelfahrt und Pfingsten soll um den Beistand des Geistes gebeten werden. Zwar besonders in diesen heiligen neun Tagen zwischen Himmelfahrt und Pfingsten.  Doch das Flehen um den Geist ist erste Christenpflicht. Der Papst sagt ja zu recht: das erste Gebet des Tages muss ein Gebet um den Geist sein.

Wenn die Kirche die Landefläche für den Geist wird, wird die Welt neu. Wer will das nicht? Bitten wir um den geist: Feuer frei. Geistzeit statt Eiszeit.

Es grüßt Sie Ihr

-     in diesem Sinne positiv gemeinter -

          Erderwärmer

Ludwig- F. Mattes   

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