Angedacht - Engel

Engel, viele Geschichten und Vorstellungen gibt es über sie.

Sie sind Boten Gottes, himmlische Wesen, mit Flügel ausgestattet, um zwischen Himmel und Erde zu wandern und beides miteinander zu verbinden.

Im „Brief an die Hebräer (1,14) sind die Engel Geister, die im Dienst Gottes stehen und die er den Menschen zu Hilfe schickt, unsere Schutzengel.
Im Alten Testament werden die Engel auch als „Heilige“ oder als „Söhne Gottes“ bezeichnet.

Im Kirchenlied „Großer Gott“ besingen wir die „Kerubim und die Serafinen“, beides Engelwesen, die im Dienste Gottes stehen.

In den nächsten Tagen feiern wir das Engelsfest. Am 29. September, stehen die Erzengel im Mittelpunkt. Den Erzengel Gabriel kennen vermutlich die meisten aus der Weihnachtsgeschichte, daneben gibt es noch Raphael und Michael. Alle drei sind Engel, die eine besondere Rolle einnehmen.

Für St. Michael in Grunbach ist dies ein Festtag, ist doch der Erzengel Michael der Namenspatron der Kirche, was kommenden Sonntag gefeiert wird.

Die Engel zeigen, dass Gott bei uns ist, dass er uns begleitet, seine schützende Hand uns hält und wir von Gott gesegnet sind.

Mit dieser Hoffnung dürfen wir dann auch gerne selber zum Engel werden.
Uns anderen zuwenden, für andere da sein, ein offenes Ohr haben, den ersten Schritt tun, anderen ein Lächeln auf die Lippen zaubert und was Engel sonst noch so tun.

Es gibt die himmlischen Engel, ein Geschenk Gottes an uns, und es braucht die irdischen Engel.

Die, die das Leben lebenswert machen, die die Liebe Gottes weitergeben, die die Botschaft Jesu leben.

Dass es nicht nur die himmlischen Engel gibt, bringt das Gedicht von Rudolf Otto Wiemer ganz gut auf den Punkt:

 

Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein, die Engel.

Sie gehen leise, sie müssen nicht schrein, oft sind sie alt und hässlich und klein,

die Engel.

Sie haben kein Schwert, kein weißes Gewand, die Engel.

Vielleicht ist einer, der gibt dir die Hand, oder er wohnt neben dir, Wand an Wand,

der Engel.

Dem Hungernden hat er das Brot gebracht, der Engel.

Dem Kranken hat er das Bett gemacht, und hört, wenn du ihn rufst, in der Nacht,

der Engel.

Er steht im Weg und er sagt: Nein, der Engel.

Groß wie ein Pfahl und hart wie ein Stein –

Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein,

die Engel.

Bleiben Sie behütet
Ihr Frank Schien, Gemeindereferent


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